Trekking-Stiefel: Innen Leder!
Der Trekking-Stiefel sollte am besten auch außen aus Leder bestehen. Es gibt zwar die tollsten Synthetik Materialien, aber an Atmungsaktivität bei verschiedensten Klimaten ist ein Trekking-Steifel aus Leder nach wie vor unübertroffen. Gerade der Globetrotter bzw. Backpacker, der mit denselben Schuhen die verschiedensten Länder bereisen will, ist mit einem Trekking-Stiefel aus Volleder am besten bedient.Funktionsmembran bei Outdoorschuhen notwendig?
Zudem rate ich bei einem Trekking-Stiefel von den „tollen“ Funktions-Membranen ab, weil sie bei mir leider nie so funktionierten, wie die Hersteller behaupten. Die meisten Klimamembranen benötigen einen recht hohen Temperaturunterschied zwischen Fuß- und Außentemperatur, um zu funktionieren. Benutzt man den Trekking-Stiefel bei Außentemperaturen unter ca. 15 Grad, funktionieren sie annehmbar. Darüber bekommt man aber schnell Schweißfüsse, weil die Feuchtigkeit nicht mehr abgeführt werden kann.Besonders unangenehm sind solche Trekking-Stiefel in Ländern mit ausgeprägtem Temperaturschwankungen am Tag, z.B. Australien. Morgens und abends ist es kalt um 10 Grad. Tagsüber steigt die Temperatur bis auf 40 Grad. Und man versinkt dann in seinen eigenen Stiefeln ...
Trekkking-Stiefel aus Voll-Leder sind erste Wahl
Für aride Gebiete immer nur Trekking Stiefel aus Voll-Leder und ohne Memran nehmen. In sehr feuchten, kalten Gebieten hat die Membran ihre Vorteile. Ist allerdings erstmal Wasser IN den Trekking-Stiefel gelangt, bekommt man die Trekking-Stiefel schlecht trocken.Trekking-Stiefel in feuchten Gebieten brauchen auch keine Membran. Man benutzt einfach z.B. Bienenwachs für die Lederstiefel, das ist auch nahezu wasserdicht, aber trotzdem sehr atmungsaktiv. Merke: Ein guter Trekking-Stiefel kommt auch ohne Funktionsmembran aus!